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<title>Hyperinklusion</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hyperinklusion</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der Begriff <b>Hyperinklusion</b> beschreibt eine Einbindung einer Person in gesellschaftliche Teilsysteme, Lebenszusammenhänge oder eine einzige <a href="Institution" title="Institution">Institution</a>, z.&nbsp;B. ein Unternehmen, bei der die gesamte Lebensführung der Person (zeitlich, sozial, ökonomisch, körperlich) auf dieses Teilsystem oder diese Institution ausgerichtet ist. Folglich ist eine <a href="Gesellschaftliche_Teilhabe" class="mw-redirect" title="Gesellschaftliche Teilhabe">Teilhabe</a> an anderen gesellschaftlichen Bereichen nicht mehr möglich.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Schöpfer des Begriffs gelten Markus Göbel und Johannes Schmidt, die darunter jenen Vorgang verstehen, „der eine Person in ein Funktionssystem inkludiert, aufgrund der Zugehörigkeit zu diesem einen aber die Relevanz der Kommunikation für ein anderes beinahe vollends verloren geht, d.&nbsp;h., der <a href="Inklusion_(Soziologie)" title="Inklusion (Soziologie)">Inklusion</a> in einem Fall folgt <a href="Exklusion" title="Exklusion">Exklusion</a> in einem anderen.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Folge kann laut <a href="Jan_Volker_Wirth" title="Jan Volker Wirth">Jan V. Wirth</a> sogar die prinzipielle Unmöglichkeit der Selbstexklusion sein – hier also die Unfähigkeit, sich freiwillig aus der Hyperinklusion zu lösen –, wodurch <i>andere</i> Inklusionschancen beschnitten werden, so dass es zu einer Hilfebedürftigkeit kommen kann.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bereiche">Bereiche</h2></div>
<p>Hyperinklusion erfolgt grundsätzlich freiwillig. Es gibt jedoch Bereiche, z.&nbsp;B. Positionen im <a href="Management" title="Management">Topmanagement</a>, die Hyperinklusion als informelle Zugangsbedingung aufrechterhalten. Nur wer sich hyperinkludiert, bekommt Zugang zu den Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und der Anerkennung, die mit diesen Positionen verbunden sind. Da für die hyperinkludierte Person subjektiv nur noch die Anforderungen des Inklusionszusammenhangs Bedeutung haben, werden alle anderen gesellschaftlichen Bereiche unwichtig.
</p><p>Beispiele für Hyperinklusion sind Spitzenmanager und ihre organisatorische Einbindung<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie <a href="Leistungssport" title="Leistungssport">Leistungssportler</a> in den jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen des Leistungs- und Profisports.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser wird wegen seines Mobilitätszwangs und seiner häufigen Lebensmittelpunktversetzungen (z.&nbsp;B. im Profifußball) als hyperinklusiv bezeichnet.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Hyperinklusion wird abgegrenzt von Totalinklusion, die auf dem Zwang einer <a href="Totale_Institution" title="Totale Institution">totalen Institution</a><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie z. B. von <a href="Psychiatrische_Klinik" title="Psychiatrische Klinik">psychiatrischen Kliniken</a>, <a href="Gef%C3%A4ngnis" title="Gefängnis">Gefängnissen</a>, <a href="Kloster" title="Kloster">Klöstern</a> oder <a href="Zunft" title="Zunft">Zünften</a> in der <a href="Feudalgesellschaft" class="mw-redirect" title="Feudalgesellschaft">Feudalgesellschaft</a> beruht.
</p><p>Liegt eine Einbindung in eine einzige Institution vor, kann in der Soziologie neben der Analyse als Hyperinklusion ebenso eine Betrachtung als <a href="Greedy_Institutions" title="Greedy Institutions"><i>Greedy Institution</i></a> Anwendung finden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Möglich ist aber auch eine Einbindung in zwei <i>Greedy Institutions</i> zugleich, beispielsweise Familie und Militärdienst,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> woraus ein Spannungsverhältnis resultiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Topmanagement">Topmanagement</h3></div>
<p>Funktionen im Topmanagement erfordern eine zeitliche Bindung. Diese geht meist weit über eine reguläre Vollzeitstelle hinaus. Dauerverfügbarkeit, überlange Arbeitszeiten und häufige Reisetätigkeiten verlangen es, sich ganz auf die Anforderungen der Organisation auszurichten.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Durch die zeitliche Beanspruchung bleibt der Führungskraft kaum private Zeit außerhalb des Organisationskontexts. Auch die Familie, die eigene Gesundheit und Freizeit werden entweder hinter die Anforderungen der Organisation zurückgestellt oder aber werden Teil des Organisationskontexts (Sport mit Kollegen, Freizeitaktivitäten mit Kunden, <a href="Firmenwagen" title="Firmenwagen">Dienstwagen</a> etc.). Soziale Bedürfnisse, die bei einer „Normalinklusion“ im Kontakt mit Familie und Freunden Befriedigung finden, werden im Topmanagement über Gemeinschaftserlebnisse mit Kollegen oder Kunden erfüllt. Die starke zeitliche Einbindung führt dazu, dass die Topmanagementposition nicht oder nur begrenzt mit Verantwortlichkeiten außerhalb der Organisation, wie z. B. Familie, <a href="Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf" title="Vereinbarkeit von Familie und Beruf">vereinbar</a> ist.
</p><p>Ein Topmanager ist hyperinkludiert, wenn es kaum Lebensbereiche gibt, die nicht im Organisationskontext stehen. Diese Form der beruflichen Einbindung schafft eine prekäre Lebenssituation, weil der Organisationskontext weitestgehend die einzige Quelle für <a href="Anerkennung" title="Anerkennung">Anerkennung</a> und <a href="Identit%C3%A4t" title="Identität">Identität</a> darstellt. Der Verlust der Topmanagementposition kann gleichzeitig Verlust des Lebensinhalts bedeuten. Für die Organisation ist Hyperinklusion funktional, da sie eine starke Bindung, <a href="Loyalit%C3%A4t" title="Loyalität">Loyalität</a> und vollen Einsatz ihrer Topmanager schafft. Jedoch besteht aufgrund der starken Einbindung und eingeforderten Loyalität das Risiko einer mangelnden <a href="Reflexion_(Philosophie)" title="Reflexion (Philosophie)">Reflexions-</a> und <a href="Innovationsf%C3%A4higkeit" title="Innovationsfähigkeit">Innovationsfähigkeit</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genderaspekte">Genderaspekte</h2></div>
<p>Hyperinklusion tritt in der Regel in Verbindung mit beruflichen Funktionen auf, weil diese Funktionen ein ausreichendes Einkommen bereitstellen, um eine hyperinkludierte Lebensführung längerfristig aufrechtzuerhalten. Beispielsweise bei Topmanagern ermöglicht es das hohe Einkommen, die Rolle des <a href="Ern%C3%A4hrermodell" title="Ernährermodell">Familienernährers</a> zu übernehmen. Dies stellt eine wichtige Ressource männlicher Identität dar. Die hohen zeitlichen Anforderungen solcher Funktionen erlauben zudem keine Vereinbarkeit mit der persönlichen Betreuung von Kindern oder älteren Personen (<i>siehe auch:</i> <a href="Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf#Vereinbarkeit_in_Führungspositionen" title="Vereinbarkeit von Familie und Beruf">Vereinbarkeit in Führungspositionen</a>). Da <a href="Haus-_und_Familienarbeit" title="Haus- und Familienarbeit">Reproduktionsarbeit</a> nach wie vor häufiger von Frauen übernommen wird, ist es Männern öfter möglich, die Anforderungen solcher Funktionen zu erfüllen. Auch informellere Verhaltensanforderungen in Spitzenpositionen (<a href="Dominanz_(Psychologie)" title="Dominanz (Psychologie)">Dominanz</a>, <a href="Durchsetzungsverm%C3%B6gen" class="mw-redirect" title="Durchsetzungsvermögen">Durchsetzungsstärke</a>, <a href="Loyalit%C3%A4t" title="Loyalität">Loyalität</a>) oder informellere Gemeinschaftserlebnisse sind eine Quelle männlicher Identität (geteilte männliche konnotierte Interessen, wie Fußball, Autos, Technik). Hyperinklusion in eine Topmanagementposition stellt deshalb <a href="M%C3%A4nnlichkeit" title="Männlichkeit">Männlichkeit</a> her bzw. setzt diese in der Regel voraus. <a href="Positive_R%C3%BCckkopplung" title="Positive Rückkopplung">Positive Rückkopplungseffekte</a> („<a href="Pfadabh%C3%A4ngigkeit#Organisationale_Pfadabhängigkeit" title="Pfadabhängigkeit">Organisationale Pfadabhängigkeit</a>“) stabilisieren die Hyperinklusion als informelle Zugangsbedingung zum Top-Management.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Lebensführung von <a href="Hausfrau" title="Hausfrau">Hausfrauen</a> (und -männern) kann Aspekte der Hyperinklusion aufweisen, wenn die Anforderungen dieser nicht-formalisierten Funktion eine Teilnahme an anderen gesellschaftlichen Bereichen (Erwerbsleben, Gesundheit bzw. Selbstsorge, soziale Beziehungen außerhalb des Familienkontextes) nicht zulassen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Übernahme dieser Funktion ist in der Regel nicht erzwungen. Die finanzielle und soziale Abhängigkeit vom Familienernährer kann jedoch die weitere Wahlmöglichkeit weitgehend außer Kraft setzen. Auch die Familie kann so zu einer totalen Institution werden.
</p>
<dl><dd><i>Siehe hierzu auch:</i> <a href="Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf#Polarisierung_der_Erwartungen_am_Arbeitsplatz" title="Vereinbarkeit von Familie und Beruf">Polarisierung der Erwartungen am Arbeitsplatz</a> und <a href="Polarisierung_von_Arbeitszeiten" title="Polarisierung von Arbeitszeiten">Polarisierung von Arbeitszeiten</a></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Entgrenzung_der_Arbeit" title="Entgrenzung der Arbeit">Entgrenzung der Arbeit</a></li>
<li><a href="Greedy_Institutions" title="Greedy Institutions">Greedy Institutions</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Manfred_L%C3%BCtz" title="Manfred Lütz">Manfred Lütz</a>: <i>Irre! Wir behandeln die Falschen</i>. <a href="Goldmann_Verlag" title="Goldmann Verlag">Goldmann Verlag</a>, 2011, ISBN 978-3-442-15679-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Paul Verhaege: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/der-neoliberale-charakter">freitag.de: <i>Der neoliberale Charakter.</i></a> In: <i><a href="Der_Freitag" title="Der Freitag">Der Freitag</a>.</i> 24. Oktober 2014.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Markus Göbel, Johannes F. K. Schmidt: <i>Inklusion / Exklusion: Karriere, Probleme und Differenzierungen eines systemtheoretischen Begriffspaars.</i> In: <i>Soziale Systeme.</i> 4, Heft 1 (1998), S. 87–117.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://othes.univie.ac.at/19193/1/2011-12-22_0201802.pdf">othes.univie.ac.at</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jan_Volker_Wirth" title="Jan Volker Wirth">Jan V. Wirth</a>: <i>Die Lebensführung der Gesellschaft. Grundriss einer allgemeinen Theorie.</i> Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Wiesbaden) 2014, Kap. 7. Zitiert nach: <span class="cite">Helmut Lambers: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.socialnet.de/rezensionen/17974.php"><i>Rezension des Buches „Die Lebensführung der Gesellschaft“ von Jan V. Wirth.</i></a> In: <i>www.socialnet.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;Oktober 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHyperinklusion&amp;rft.title=Rezension+des+Buches+%E2%80%9EDie+Lebensf%C3%BChrung+der+Gesellschaft%E2%80%9C+von+Jan+V.+Wirth&amp;rft.description=Rezension+des+Buches+%E2%80%9EDie+Lebensf%C3%BChrung+der+Gesellschaft%E2%80%9C+von+Jan+V.+Wirth&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.socialnet.de%2Frezensionen%2F17974.php&amp;rft.creator=Helmut+Lambers">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Philine Erfurt: <i>Organisation Matters (1): Führung als Hyperinklusion.</i> In: Renate Ortlieb, Barbara Sieben (Hrsg.): <i>Geschenkt wird einer nichts - oder doch? Festschrift für Gertraude Krell</i>. Hampp, Mering 2012, S. 91–96; Jochen Geppert: <i>Organisation Matters (2): Die Stelle als Modus der Inklusion.</i> In: Renate Ortlieb, Barbara Sieben (Hrsg.): <i>Geschenkt wird einer nichts – oder doch? Festschrift für Gertraude Krell</i>. Hampp, Mering 2012, S. 97–102.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinrich Bette, <a href="Uwe_Schimank" title="Uwe Schimank">Uwe Schimank</a>: <i>Die Dopingfalle. Soziologische Betrachtungen</i>. Transcript, Bielefeld 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Marc Kukuk: <i>Spitzensport und Migration.</i> Diss. Universität Paderborn 2015, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1088482015/34">Online</a> (PDF; 2,2&nbsp;MB).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Erwin Goffman: <i>Asylums: Essays on the social situation of mental patients and other inmates</i>. Anchor Books, New York 1961.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Anmerkung: Vereinzelt wird der Ausdruck <i>Hyperinklusion</i> auch auf totale Institutionen angewandt; siehe z.&nbsp;B.: Peter Sommerfeld, Lea Hollenstein, Raphael Calzaferri: <i>Integration und Lebensführung: ein forschungsgestützter Beitrag zur Theoriebildung der Sozialen Arbeit.</i> Springer, 2011, ISBN 978-3-531-93333-7, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=ooVwdWRZpgIC&amp;pg=PA16">S. 16.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe das Beispiel des Spitzensports, das als <i>Greedy Institution</i> einerseits und als <i>Hyperinklusion</i> andererseits dargestellt wird: Jochen Gläser, Grit Laudel: <i>Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse als Instrumente rekonstruierender Untersuchungen.</i> 3. Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-93033-6, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.com/books?id=aLBmiIVhX1UC&amp;pg=PA267">S. 266.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">M.W. Segal: <i>The Military And the Family As Greedy Institutions</i>, Armed Forces &amp; Society (1986), Vol. 13, Nr. 1, S. 9–38, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1177/0095327X8601300101">10.1177/0095327X8601300101</a></span> (Zusammenfassung, in englischer Sprache)</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">P. Erfurt Sandhu: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.springer.com/us/book/9783658060145">Selektionspfade im Topmanagement, Homogenisierungsprozesse in Organisationen</a></i> Springer Gabler, 2014, S. 178–188.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">P. Erfurt Sandhu: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.springer.com/us/book/9783658060145">Selektionspfade im Topmanagement, Homogenisierungsprozesse in Organisationen</a></i> Springer Gabler, 2014, S. 178–188.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">P. Erfurt Sandhu: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/1046312855/34">Persistent Homogeneity in Top Management. Organizational path dependence in leadership selection</a></i> (PDF, 2,9&nbsp;MB), Dissertation. Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Berlin, 2013, Fußnote S. 146 (in englischer Sprache).</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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